Das Österreichische Rote Kreuz macht anlässlich eines internationalen Gedenktages auf seine weltweite Suchdienste aufmerksam. Die Organisation und ihre Partner in über hundert Ländern arbeiten an der Aufklärung von hunderttausenden Vermisstefällen.
Thema: Vermisste
Meldungen
Kärnten verzeichnet jährlich zahlreiche Vermisstenanzeigen, doch einige Fälle bleiben über Jahre hinweg ungeklärt und fordern die Ermittler heraus. Anlässlich des Internationalen Tages der Verschwundenen rücken zwei besonders rätselhaft gebliebene Fälle in den Fokus.
Nach einer verheerenden Flutkatastrophe in Nepal sind derzeit etwa 1500 Menschen vermisst und die Rettungskräfte kämpfen gegen massive Schlammmengen an. Die bisherige Bilanz ist bereits tragisch, doch die tatsächliche Situation könnte sich bei fortlaufenden Aufräumarbeiten noch dramatisch verschärfen.
Eine 69-jährige Frau aus dem Bezirk Innsbruck-Land wird seit Mittwoch vermisst und wird intensiv von den Behörden gesucht. Die Polizei geht verschiedenen Möglichkeiten nach, wie es zu dem Verschwinden der Frau gekommen sein könnte.
Eine 60-jährige pensionierte Lehrerin aus Bad Goisern wird seit Montagvormittag vermisst, nachdem sie zu einem Friedhof aufgebrochen war. Ihr besorgter Ehemann richtet nun einen öffentlichen Hilferuf an die Bevölkerung.
Am Montag löste die Sichtung einer Person im Inn einen umfangreichen Einsatz mehrerer Rettungskräfte aus, der sich auch auf die Ötztaler Ache ausbreitete. Die Suchaktion wurde schließlich beendet, doch zwei Personen werden weiterhin vermisst.
Zwei vermisste israelische Frauen, die tagelang in Wien nicht auffindbar waren, sind nun in Südamerika aufgetaucht. Der Fall offenbart überraschende Umstände hinter ihrem Verschwinden.