Nach einer dreijährigen Bauphase wurde in Osttirol ein neues Wasserkraftwerk offiziell in Betrieb genommen. Die Anlage soll künftig einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Energieversorgung leisten.
Thema: Wasserkraft
Meldungen
Das steirische Technologieunternehmen Andritz hat einen bedeutenden Großauftrag zur Erneuerung eines Wasserkraftwerks in der Slowakei erhalten. Dieser finanzielle Erfolg unterstreicht die internationale Bedeutung des Konzerns in der Energietechnik.
Das Pumpspeicherkraftwerk Kühtai 2 öffnet am Samstag seine Tore für Besucher und gewährt Einblicke in seine technische Infrastruktur. Der Projektleiter führt durch die unterirdische Kaverne und zeigt das allmählich anwachsende Wasserbecken.
Bei der Kraftwerksgruppe Kaprun ist der Rohbau der erhöhten Limbergsperre fertiggestellt worden und überragt nun das Gelände um knapp zehn Meter mehr als zuvor. Die Arbeiten am Stausee versprechen zusätzliche Speicherkapazität und dürften Auswirkungen auf die Wasserwirtschaft der Region haben.
Die anhaltende Trockenheit hat die Wasserkraftproduktion erheblich beeinträchtigt, weshalb vermehrt auf Gaskraftwerke ausgewichen werden musste. Dies führt dazu, dass Verbraucher in den kommenden Wintermonaten mit deutlich höheren Kosten für Strom und Heizung rechnen müssen.
Trockene Bedingungen der Vergangenheit haben die Stromproduktion aus Wasserkraft erheblich vermindert, doch Experten erkennen weiteres Entwicklungspotenzial in einer österreichischen Region. Eine neue Analyse deutet auf ungenutzbare Möglichkeiten für mehr erneuerbare Energieerzeugung hin.
Das Murkraftwerk Laufnitzdorf wurde nach 95 Jahren erstmals umfassend modernisiert und wird dadurch leistungsfähiger. Das Wasserkraftwerk wird bald wieder das stärkste Laufkraftwerk an der Mur in der Steiermark sein.
Der Betreiber des geplanten Koralmkraftwerks verzichtet nach dem Scheitern vor dem Höchstgericht auf einen Neuantrag für das Pumpspeicherwerk. Auch ein weiteres Wasserkraftprojekt an der Schwarzen Sulm befindet sich in rechtlicher Unsicherheit.
Österreichische Energiekonzerne berichten von deutlich geringeren Strommengen aus Wasserkraft aufgrund von Trockenheit. Die Energieversorgung wird dadurch zusätzlich belastet und erfordert Lösungsstrategien.