In Nauders wurden vier Lämmer getötet, möglicherweise durch einen Wolf, obwohl sie mit Zaun und Schutzmaßnahmen gesichert waren. Der Vorfall hat eine Debatte über die Wirksamkeit von Herdenschutzmaßnahmen ausgelöst.
Thema: Wolf
Meldungen
Sachverständige des Landes untersuchen derzeit Hinweise auf einen Wolf am Zirbitzkogel in der Steiermark. Die Behörden arbeiten an schnelleren Verfahren zur Identifizierung problematischer Wölfe mittels DNA-Analysen.
In Tirol werden Wölfe, die Nutztiere angreifen, vermehrt zum Abschuss freigegeben, was die Konflikte mit Bauern reduzieren soll. Aktuelle Statistiken deuten darauf hin, dass diese Maßnahmen erste Erfolge zeigen könnten.
Erneut wird in Oberösterreich ein Wolf zum Abschuss freigegeben, nachdem die Vergrämung fehlgeschlagen ist. Die Maßnahme verschärft die Auseinandersetzung zwischen Wildtierschutz und landwirtschaftlichen Interessen.
Im Mühlviertel werden wiederholt Wölfe gesichtet, weshalb Jäger derzeit zur Beobachtung und notfalls zum Abschuss aufgefordert werden. Die bisherige Suche nach den Tieren erweist sich jedoch als überraschend schwierig.
Eine wissenschaftliche Analyse hat die Verantwortung eines Wildtieres für einen massiven Schaden an einer Schafherde geklärt. Die Erkenntnisse führen zu weiteren behördlichen Maßnahmen.
Eine verletzte Wölfin, die in Griechenland ein Kind angegriffen haben soll, wurde von Fachleuten eingefangen und in ein Schutzprogramm aufgenommen. Die Ermittlungen zeigen, dass das unterernährte Tier über längere Zeit in besiedelten Gebieten nach Nahrung gesucht haben dürfte.
Genetische Untersuchungen bestätigen, dass ein Wolf aus dem italienischen Grenzgebiet im Zirbitzbereich mindestens 31 Schafe gerissen und weitere neun mitgenommen hat. Unklar bleibt derzeit, ob möglicherweise mehrere Wölfe an den Angriffen beteiligt waren.
Der Verein „Wölfe in Österreich
Ein erlegter Wolf in der Sölk-Region konnte durch genetische Untersuchungen eindeutig mit einer Serie von Schafrisssen verbunden werden. Die Frage nach möglichen weiteren Nachweisen und behördlichen Genehmigungen bleibt noch offen.