Österreich plant die Lockerung des CO2-Speicherungsverbotes, um Industrieemissionen künftig unterirdisch lagern zu können und die Klimaneutralität bis 2040 zu erreichen. Die Maßnahme spaltet Experten in Befürworter einer innovativen Technologie und Kritiker, die erhebliche finanzielle und ökologische Risiken sehen.
Thema: CO₂-Speicherung
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Die österreichische Bundesregierung plant, die seit 2011 verbotene CO₂-Speicherungstechnologie CCS (Carbon Capture and Storage) zu legalisieren und soll dabei Kohlendioxid in unterirdischen Gasfeldern einlagern. Das neue Gesetz befindet sich in Abstimmung zwischen den Koalitionspartnern, doch Fachleute diskutieren k…
Die Debatte um die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid gewinnt in Österreich erneut an Fahrt, wobei die Zementindustrie darin eine Lösung für ihre Dekarbonisierung sieht. Während Regierungsparteien eine schnelle Lockerung des bestehenden Verbots anstreben, äußern Umweltorganisationen erhebliche Bedenken bezüg…
Österreich beschäftigt sich intensiv mit der Entwicklung von Technologien zur Abscheidung und Lagerung von Kohlendioxid als Klimaschutzmaßnahme. Die heimische Zementbranche sieht allerdings erst in den kommenden Jahrzehnten realistische Chancen für einen großflächigen industriellen Einsatz.
Die Zementproduktion zählt zu den größten Verursachern von Treibhausgasen in der Industrie. Werksbetreiber arbeiten an innovativen Verfahren, um das entstehende Kohlendioxid nutzbar zu machen oder dauerhaft einzulagern.
Die Speicherung von CO2 in Österreich rückt näher an die praktische Umsetzung heran. Neue Entwicklungen zeigen, wie dieses Verfahren im Land konkrete Gestalt annehmen könnte.
Der ÖVP-Wirtschaftsminister plant, ein 2011 von seiner eigenen Partei eingeführtes Verbot für die unterirdische Lagerung von Kohlendioxid aufzuheben. Die Regierung sieht in dieser Technologie plötzlich einen wichtigen Schlüssel für den Klimaschutz der österreichischen Industrie.