Zahlreiche Organisationen fordern anlässlich eines Aktionstages eine stärkere politische Unterstützung für Menschen, die ihre Angehörigen zu Hause betreuen. Dabei kommen besonders kritische Aspekte zur Sprache, die verdeutlichen, warum das aktuelle System dringend nachgebessert werden muss.
Thema: Pflege
Meldungen
Anlässlich des Aktionstages für pflegende Angehörige fordern verschiedene Organisationen eine spürbare Verbesserung der Rahmenbedingungen. Dabei steht insbesondere die Frage im Raum, wie die unverzichtbare Unterstützung in Krisenzeiten künftig besser abgesichert werden kann.
Das Land Salzburg plant die Einführung eines neuen Notdienstes für die Pflegebranche. Die Stadtregierung reagiert jedoch mit deutlicher Skepsis auf diesen Vorstoß und äußert Kritik am Vorgehen des Landes.
Das Interesse an einem Pflegestudium an der Fachhochschule Joanneum verzeichnet seit Jahren einen massiven Anstieg. Die Entwicklung der Kapazitäten zeigt eine bemerkenswerte Dynamik, die für die Zukunft des Gesundheitssektors von großer Bedeutung ist.
Ehrenamtliche Helfer schenken Bewohnern von Pflegeeinrichtungen durch gemeinsame Unternehmungen wertvolle Zeit. Ein kleiner Zwischenfall bei einem Ausflug zeigt dabei eindrucksvoll, wie viel Freude solche Momente bereiten können.
Die Sozialdemokratie präsentiert erneut Forderungen zur Regulierung von Privatanbietern im Pflegebereich und will Gewinnmargen bei Zusatzleistungen reduzieren. Die Branche reagiert darauf mit deutlichen Gegenpositionen.
Österreich rekrutiert verstärkt Fachkräfte aus dem Ausland, um den Mangel in der Altenpflege zu beheben. Knapp 60 Pflegefachleute aus Südamerika sollen nun dauerhaft in oberösterreichischen Einrichtungen arbeiten.
Das Perisutti Pflegezentrum in Eibiswald weist gute Bilanzen auf, dennoch erwägen Gemeinden des zuständigen Verbandes eine Privatisierung. Die Unsicherheit über die künftige Trägerschaft beunruhigt die Öffentlichkeit.
Seniorenorganisationen kritisieren unterschiedliche Regeln bei der Finanzierung von Pflegeleistungen durch Regress in den verschiedenen Bundesländern. Die Debatte dreht sich um die Frage, ob Vermögenserträge wie Zinsen und Dividenden zur Kostenbeteiligung herangezogen werden sollten.
Das Burgenland hat eine neue Schnittstelle zwischen Rettungseinsätzen und Pflege etabliert, die Gesundheitsberatung und Pflegeberatung direkter verbinden soll. Mit dieser Neuerung wird eine bislang bestehende Lücke in der Versorgungskette geschlossen.
Kärnten plant, die Zahl der Übergangspflegebetten in den nächsten zwei Jahren zu verdoppeln. Die schrittweise Umsetzung ist geplant, allerdings gibt es bei der Finanzierung noch offene Fragen.
Im Bezirk Leoben werden Pflegekräfte für einen Preis nominiert und erzählen von ihrer Berufung. Die Abstimmung zum Award läuft derzeit.
Ein 68-jähriger ehemaliger Gastwirt engagiert sich seit drei Jahren als Freiwilliger in der Altenpflege im Bezirk Völkermarkt und sieht darin eine bedeutungsvolle Aufgabe. Sein Wechsel vom Gastgewerbe zur Pflegearbeit zeigt ein bemerkenswert anderes Verständnis von persönlichem Dienst.
Kärnten baut sein Pflegeangebot aus und schafft neue Übergangslösungen für Personen mit plötzlichem Pflegebedarf. Das Gesundheitssystem reagiert damit auf einen wachsenden Versorgungsbedarf in der Bevölkerung.
Ein Kärntner Patient musste einen kostenpflichtigen Spitalsaufenthalt in Kauf nehmen, weil die Entlassung aus dem Krankenhaus ohne häusliche Betreuung nicht möglich war. Der Fall zeigt ein strukturelles Problem im Übergangssystem zwischen Spital und Pflege.
Eine Pflegekraft eines Pflegedienstes soll über 200 Ampullen eines morphiumhaltigen Medikaments nicht wie vorgesehen verabreicht haben, sondern sich teils selbst gespritzt haben. Der Fall endete vor Gericht und wirft Fragen zur Kontrolle in der Palliativbetreuung auf.
Ein oberösterreichisches Unternehmen automatisiert die Medikamentenvorbereitung für Altenheime durch individuell zusammengestellte Blisterpackungen. Das System könnte Pflegekräfte erheblich entlasten und gleichzeitig die Sicherheit erhöhen.
Die Lebenshilfe Region Judenburg hat einen mobilen Assistenzdienst ins Leben gerufen, um älteren Menschen mit Behinderungen in Pflegeheimen bessere Unterstützung zu bieten. Das Projekt zeigt, wie gezielte Begleitung die Lebensqualität von Bewohnern erheblich verbessern kann.
In Kärnten startet eine Abstimmungsaktion, bei der Pflegekräfte und ihre Teams gewählt werden können. Erstmals besteht die Möglichkeit, auch per Stimmzettel zu votieren.
Der Vita Award in der Steiermark öffnet ab Montag die Abstimmungsphase für Pflegekräfte verschiedener Kategorien. Die Voting-Phase läuft bis Ende September und ermöglicht tägliche Abstimmungen.